Odenwaldkreis startet Aktion „Pfiffige Senioren“

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Dass Senioren besonders häufig Opfer krimineller Praktiken werden, liegt auf der Hand. Vom Enkeltrick an der Haustür über dubiose Anrufe bis hin zu Fallen im Internet fällt es dabei nicht immer leicht, Betrüger zu enttarnen. Im Ernstfall kostet das Senioren nicht nur viel Geld, sondern auch Nerven. Diese Problematik wollen das Polizeipräsidium Südhessen, die Arbeiterwohlfahrt Odenwaldkreis und die Polizeisozialhilfe Hessen e. V. nun angehen und riefen das Projekt „Pfiffige Senioren“ ins Leben. Lesen Sie auch: Sicherheitstipps für Senioren

Nicht möglich ohne Ehrenamt

Bei „Pfiffige Senioren“ kümmern sich ehrenamtliche Helfer darum, Senioren als Sicherheitsberater zur Seite zu stehen. Hierfür werden sie zunächst selbst ausgebildet und können dann in ihren Gemeinden Unterstützung anbieten. Der Vorteil hieran ist, dass die Polizei selbst entlastet wird und es immer mehr Menschen gibt, die Senioren auch spontan helfen können. Erklärt wird bei der Ausbildung nicht nur, anhand welcher Aspekte Internet- oder Telefonbetrug erkannt werden kann, sondern auch, wie Trickbetrüger im Alltag vorgehen.

Beratung: Einzeln oder in Gruppen

Wie sich Senioren im Rahmen des Projektes informieren lassen können, kann individuell gestaltet werden. So ist es einerseits möglich, Vorträge für Gruppen anzubieten, bei denen mehrere Senioren gemeinsam lernen. Doch auch die Beratung im eigenen Zuhause, ganz alleine mit dem Sicherheitsberater ist eine Option. So fällt es Senioren leichter, sich trotz eingeschränkter Mobilität auf dem Laufenden zu halten. Weitere Informationen über das Projekt erhalten Interessierte bei der Ehrenamtsagentur des Odenwaldkreises.