Wie Senioren sich vor dem Coronavirus schützen können

So überstehen Senioren die Coronakrise

Zeitung zum Thema Gesundheit
Foto: © Zerbor

Das Coronavirus hat die Welt fest im Griff. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen sollte man zuhause bleiben. Dies gilt vor allem für die Risikogruppe zu der laut Robert-Koch-Institut u.a. Menschen ab 50 / 60 Jahren sowie Menschen mit Vorerkrankungen zählen. Doch wie kann man weiterhin den Alltag organisieren?

Nachbarschaftshilfe in Anspruch nehmen

Während der Coronakrise sind viele Nachbarn sehr hilfsbereit. In vielen Mehrfamilienhäusern wurden Zettel mit Hilfsangeboten im Hausflur aufgehängt. Auch wurden in zahlreichen Städten Initiativen gegründet, die Menschen, die zur Riskogruppe gehören helfen wollen. Zu den Hilfsangeboten zählen meist Einkaufen, mit dem Hund Gassi gehen oder Ähnliches. Fragen Sie doch mal in Ihrem Bezirksamt nach, ob es so etwas auch in Ihrer Gemeinde / Stadt gibt. Sicher können die Mitarbeiter Ihnen weiterhelfen.

Wer nun für seine Nachbarn einkauft, sollte dies kontaktlos tun. Das heißt die Nachbarn rufen an oder schreiben eine Mail um die Einzelheiten des Einkaufs zu klären. Die Einkäufe sollten dann vor der Tür des Nachbarn abgestellt werden. Entweder Sie klingeln und gehen sofort oder Sie rufen aus Ihrer Wohnung an und sagen Bescheid, dass die Einkäufe vor der Tür stehen. Die Bezahlung sollte ebenfalls kontaktlos (per Überweisung) getätigt werden. Lesen Sie auch: Haushaltstipps für Senioren

Einsamkeit wird zum Problem

Das zuhause bleiben führt bei vielen Senioren zu Einsamkeit. Hat man sonst mal mit den Nachbarn geschwatzt oder mit der Kassiererin im Supermarkt geplauscht, hat man nun kaum oder keine Kontakte mehr. Nutzen Sie das Telefon! Sprechen Sie mit Verwandten, Freunden, Bekannten, den Kindern und Enkelkindern. Wer keine Familie hat, kann das „Silbertelefon“ nutzen. Unter der Telefonnummer 0800 470 80 90 sind täglich zwischen 8 und 22 Uhr hilfsbereite Menschen zu erreichen. Mehr zum Thema Einsamkeit im Alter