Senioren gefragt: Starbucks betreibt besondere Filiale

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Viele Senioren in Deutschland sind auch nach dem Renteneintritt darauf angewiesen, Nebenjobs nachzugehen. Ihren Lebensunterhalt können sie mit der ausgezahlten Rente nicht bestreiten, die Jobsuche allerdings gestaltet sich schwierig. Ähnlich sieht das auch in Mexiko aus. Hier jedoch führten Proteste nun zur Eröffnung einer besonderen Starbucks-Filiale.

Senioren-Filiale in Mexiko-Stadt

Um dabei zu helfen, mexikanische Senioren in das Berufsleben zu integrieren, hat Starbucks sich nun dazu entschieden, spezielle Einstellungsbedingungen in einer Filiale auszuarbeiten. So galt nicht nur die persönliche Eignung als Kriterium für die Anstellung, sondern auch das Alter. Bewerber müssen in diese Filiale mindestens sechzig Jahre alt sein, um auf Erfolg hoffen zu können. Das Programm von Starbucks soll sich jedoch nicht nur auf diese eine Filiale beschränken, sondern in 2019 zur Einstellung von rund 120 Senioren führen.

Ein Versuch, den Ruf zu verbessern?

Dass sich Starbucks nun als Unterstützer von Senioren präsentiert, kommt möglicherweise nicht von ungefähr. So gab es in den USA einige Verfahren, bei denen Mitarbeiter von Starbucks aufgrund ihrer altersbedingten Entlassung klagten. Mit dem neuen Kurs des Unternehmens in Mexiko könnte sich ein Wandel ankündigen. Ob Starbucks auch in anderen Ländern wie den USA oder Deutschland seniorenfreundlichere Einstellungsverfahren übernehmen wird, ist allerdings nicht klar.
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Foto: © Zerbor