Klimaschutz: Immer mehr Großeltern engagieren sich

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Foto © Zerbor

Nach der Europawahl, bei der die großen und etablierten Parteien mit empfindlichen Verlusten zu kämpfen hatten, wird deutlich: Die junge Generation verlangt einen anderen politischen Kurs. Die Klimakatastrophe schwebte über dem gesamten Wahlgeschehen und bleibt auch danach weiterhin aktuell. Und selbst wenn „die Alten“ oft als desinteressiert gelten, gibt es doch viele, die sich gerne engagieren.

Die Zukunft der Enkel ist wichtig

Eine Obergrenze für das Wählen gibt es in Bezug auf das Alter nicht. Auch Senioren jenseits der Sechzig, Siebzig oder gar Achtzig fanden sich bei der Europawahl daher in den Wahllokalen ein. Interessant zu sehen ist bei ihnen aber: Nicht alle wählten, wie sie es bisher taten. Viele Senioren hatten im Vorfeld angeregte Gespräche mit ihren Kindern und Enkelkindern geführt und sich anschließend dafür entschieden, ihre Stimme im Sinne der jüngeren Generation zu geben.

Demonstrationen: Längst nicht mehr nur Schüler

Auch bei den regelmäßig an Freitage stattfindenden Demonstrationen der „Fridays for Future“-Bewegung sind immer öfter Senioren zu sehen. Nachdem die Verantwortlichen in allen Ländern auch Erwachsene dazu aufgerufen hatten, sich an den Demonstrationen zu beteiligen, stieg die Anzahl der Demonstranten an. Viele Enkel sind daher zurecht stolz auf die tatkräftige Unterstützung durch Oma und Opa.