Senioren: Wie Hausarbeit das Wohlbefinden beeinflusst

Hausarbeit ist gut für Senioren

Auch wenn Senioren nach dem Eintritt in den Ruhestand nicht mehr im Berufsleben stehen, bleiben Pflichten rund um den eigenen Haushalt nach wie vor aktuell. Hier jedoch zeigte sich nun im Rahmen einer Studie: Das persönliche Wohlbefinden von Seniorinnen unterscheidet sich teilweise deutlich von dem männlicher Probanden. Nicht nur, dass Frauen auch im Alter mehr Zeit mit Hausarbeit verbringen als Männer, fühlen sie sich zusätzlich auch weniger gesund. [ Kennen Sie unsere Haushaltstipps für Senioren? ]

Wer tut was im Senioren-Haushalt?

Wie die Experten im Rahmen ihrer Studie herausfanden, beschäftigten sich Seniorinnen täglich etwa fünf Stunden lang mit Hausarbeit. Männer hingegen kamen auf lediglich drei Stunden, waren also deutlich weniger eingespannt als ihre Partnerinnen. Unterschiede zeigten sich auch bei der Betrachtung spezifischer Aufgaben. Befassten sich Frauen typischerweise mit Tätigkeiten wie Kochen, Putzen und dem Einkauf, standen bei Männern vor allem Gartenarbeit und andere handwerkliche Aufgaben an.
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Aufteilung kann die Gesundheit beeinflussen

Grundsätzlich, so die Forscher, wirke sich Hausarbeit positiv auf das persönliche Gesundheitsempfinden von Senioren aus. Offensichtlich jedoch kommt es bei diesem Effekt auch auf die Art der Tätigkeit an. So fühlten sich die männlichen Probanden vermutlich deshalb gesünder, weil sie rund um Garten und Haushalt mit abwechslungsreichen Aufgaben beschäftigt waren, bei denen sie durchaus auch an die frische Luft kamen. Frauen hingegen erledigen oftmals monotonere Tätigkeiten innerhalb der eigenen vier Wände. Wer sich künftig also besser fühlen will, sollte über eine neue Verteilung der Pflichten nachdenken. So finden Sie eine Haushaltshilfe für Senioren!
(Foto: Zerbor)