Mini-Renten: Viele Senioren in Zukunft betroffen

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Foto © Zerbor

Derzeit freuen sich Rentner in Deutschland über die bevorstehende Erhöhung ihrer monatlichen Bezüge. Dass es jedoch in Sachen Rentenhöhe dennoch deutliche Unterschiede gibt, liegt auf der Hand. Auch in Zukunft werden zahlreiche Rentner in der Bundesrepublik mit einer sogenannten Mini-Rente auskommen müssen. Diese deckt gerade einmal die Grundsicherung. (Was tun, wenn die Rente nicht reicht?)

Die Entwicklung der Rente in Deutschland

Wie die Bundesregierung kürzlich in einer Antwort bekanntgab, werden etwa 11,3 Millionen der derzeit in Deutschland beschäftigen Angestellten mit einer kleinen Rente rechnen müssen. Hierbei handelt es sich folglich um ein Drittel der arbeitenden Bevölkerung in sozialversicherungspflichtigen Verhältnissen. Die kleine Rente entsteht, da die Betroffenen zu wenig verdienen. 24.289 Euro Jahresbrutto gelten als die Grenze, ab der sich eine Rente aufbauen lässt, die die Grundsicherung übersteigt.

Kleine Rente, große Not?

Mini-Renten können Senioren durchaus in die Altersarmut treiben. Stehen sonst keine Einkommensquellen und ebenfalls kein Vermögen zur Verfügung, wird es mit weniger als 900 Euro monatlich schnell gefährlich knapp. Doch nicht alle Senioren mit Mini-Renten sind hiervon betroffen. Einige beziehen zwar keine hohen Summen, haben jedoch mit Immobilien, Einkünften aus Vermietung und anderen passiven Einkommensquellen unter dem Strich mehr zum Leben übrig. Hier muss also klar differenziert werden, wenn Senioren in Zukunft sinnvoll unter die Arme gegriffen werden soll.
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