Hohe Wohnkosten: Ein Problem für Senioren

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Zahllose Senioren in Deutschland sind täglich mit finanziellen Herausforderungen konfrontiert. Die monatliche Rente reicht in vielen Fällen nicht aus, um den bisher gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Auch Wohnkosten spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Sie sorgen laut einer Studie, die das Deutsche Zentrum für Altersfragen und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung gemeinsam durchgeführt haben, oftmals für Leid. (Was tun, wenn die Rente nicht reicht?)

Ein großer Teil des Einkommens fließt in die Miete

Wie aus der Studie hervorgeht, geben heute rund 63 Prozent der Seniorenhaushalte in Deutschland mindestens dreißig Prozent ihres Nettoeinkommens für Miete und Nebenkosten aus. 1996 lag dieser Wert noch bei 38 Prozent, hat sich also nahezu verdoppelt. Eine Schwierigkeit stellt dabei die Suche nach Alternativen dar, denn Senioren können aus einer bestehenden Wohnung nur selten in günstigere Domizile umziehen, da die Mieten vielerorts stark gestiegen sind.

Sozialer Wohnungsbau: An Senioren denken

Die Verantwortlichen mahnen angesichts der Studienergebnisse zu einer verstärkten Konzentration auf den sozialen Wohnungsbau in der Bundesrepublik. Auch sei es wichtig, die besonderen Bedürfnisse von Senioren nach Barrierefreiheit zu berücksichtigen. Zusätzlich zu einer Steigerung der Anzahl von Sozialwohnungen gilt es folglich, deren Gestaltung zu überdenken. Langfristig könnten Senioren mit geringen Einkommen so entlastet werden und müssten sich im alltäglichen Leben weniger stark einschränken. Lesen Sie auch: Wohnformen für Senioren