Zeugnisärger? Wie Großeltern helfen können

Tipps für das Zeugnis

Schüler beim Lernen
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In dieser Woche müssen auch die letzten Kinder und Jugendlichen wieder zur Schule gehen. Das Ende der Ferien markiert hier jedoch nicht nur den Schulanfang, sondern auch den Endspurt bis zu den Halbjahreszeugnissen. In manchen Familien bergen die kommenden beiden Wochen daher viel Diskussions- und Streitpotenzial. Großeltern könnten die Wogen glätten. Wir haben einige Tipps für das Zeugnis zusammengestellt.

Gespräche mit den eigenen Kindern

Sind die Enkel in der Schule gerade nicht für ihre guten Noten bekannt und droht das Halbjahreszeugnis zum Fiasko zu werden, kommt bei vielen Eltern Besorgnis auf. Diese entlädt sich nicht selten in langen Vorhaltungen und strengen Regeln, die das Familienleben belasten können. Großeltern genießen einen etwas größeren Abstand zum Geschehen und können entsprechend objektiv urteilen. Es hilft, den eigenen Kindern zu erzählen, dass selbst sie nicht immer gut in der Schule waren und zu Entspannung aufzurufen. Im Zweifel können auch alte Zeugnisse hervorgeholt werden. Die ein oder andere Vier im Zeugnis dürfte Eltern dann daran erinnern, dass Noten nicht alles sind.

Enkeln unter die Arme greifen

Auch Kinder und Jugendliche selbst leiden darunter, dass ihre Noten nicht den eigenen Ansprüchen gerecht werden. Mit ihren Eltern sprechen sie jedoch nicht immer gerne über ihre Sorgen und die Drucksituation, denn sie fürchten mangelndes Verständnis. Großeltern fungieren als beliebte Ansprechpartner, da sie die Gesamtsituation etwas gelöster betrachten. Gemeinsam mit ihnen überlegen Schüler gerne, wie sich die eigenen Leistungen aufpolieren lassen. Fitte Großeltern könnten sich außerdem auch als Nachhilfelehrer engagieren und Eltern so entlasten.
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