Rente der Zukunft: Ein neues Konzept muss her

Wie geht es weiter mit der Rente?

Die Grundsätze des Rentenbezuges sind nicht nur Senioren in Deutschland geläufig. Wer über einen Zeitraum von rund 45 Jahren in die Rentenkasse einzahlt, erhält eine individuell errechnete Zahlung, die den Lebensunterhalt im Alter sichern soll. Das Prinzip aber hat seine Tücken und erweist sich vor allem im Hinblick auf die Zukunft als schwierig. Jetzt soll ein Gremium herausfinden, welche Veränderungen notwendig sind, um die Rente auch nach 2025 sichern zu können.
Was tun wenn die Rente nicht reicht?

Neuer Generationenvertrag ist dringend nötig

Bis zum Jahr 2025 gibt es einen klaren Plan: Während der Beitragssatz nicht höher als zwanzig Prozent liegen darf, muss das Rentenniveau mindestens 48 Prozent betragen. Nach 2025 aber lässt sich dieses Prinzip möglicherweise nicht mehr halten, denn auch sehr geburtenstarke Jahrgänge werden in den kommenden Jahren Rente beziehen. Und leeren sich die Kassen, ist die Rente für nachfolgende Generationen nicht mehr sicher.

Geleitet wird die neue Rentenkommission von Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) und Karl Schiewerling (CDU). Sie werden sich mit anderen Experten beratschlagen und zusätzlich Meinungen von Senioren und jungen Menschen einholen. Bis März 2020 dann soll das Projekt Ergebnisse liefern.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Die Rentenkommission wird nun einige Optionen unter die Lupe nehmen müssen. Sowohl die Erhöhung von Rentenbeiträgen als auch die Senkung des Rentenniveaus stehen im Raum und dürften im Falle einer Entscheidung für Kritik sorgen. Zusätzlich könnte die Kommission aber auch Steuermittel nutzen oder das Eintrittsalter erhöhen. Schon länger ist von der Rente ab Siebzig die Rede. Ob diese kommen wird, ist jedoch fraglich. ( Foto: © bluedesign)
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