Politik: Alte Menschen müssen aktiver Teil der Gesellschaft bleiben

Senior und Enkel
Symbolbild: © David Pereiras

Schon Ende Mai fand in Berlin eine festliche Veranstaltung der Initiative „Generationsbrücke Deutschland“ statt. Bundeskanzlerin Angela Merkel, die die initiative als Schirmherrin unterstützt, wandte sich während des Festes an die Öffentlichkeit und mahnte zu Zusammenhalt.

Offenheit füreinander ist wichtig

In ihrer Ansprache gab Merkel zu bedenken, dass Menschen in Deutschland auch altersunabhängig auf einander zugehen und sich gegenseitig unterstützen sollten. Zusammenhalt in der Gesellschaft, so die Bundeskanzlerin sinngemäß, wird angesichts der demografischen Entwicklung Deutschlands immer bedeutsamer. Mit Initiativen wie Generationsbrücke Deutschland soll aktiv hieran gearbeitet werden. Auch alten Menschen wollen die Verantwortlichen das Gefühl geben, Teil der Gesellschaft zu sein und gebraucht zu werden.

Was die Generationsbrücke Deutschland leistet

Ursprünglich wurde die Initiative als „Generationsbrücke Aachen“ ins Leben gerufen, entwickelte sich binnen zehn Jahren jedoch so vorbildlich, dass eine Umbenennung anstand. Heute sind über 220 verschiedene Partner gemeinsam mit der Initiative tätig und organisieren in elf der sechzehn Bundesländer unterschiedlichste Aktionen. Das Ziel hierbei ist stets die Vereinigung von alten und jungen Menschen. Im Austausch miteinander entwickeln Generationen ein besseres Verständnis füreinander. Daher nehmen auch Schulen und Kindertagesstätten teil. Kinder treffen sich dann beispielsweise mit pflegebedürftigen Senioren in Heimen und bescheren ihnen so Lichtblicke. Auch das Wohnen im Mehrgenerationenhaus kann sinnvoll sein.